aubib.de | Blog https://www.aubib.de/blog/ Mon, 23 Nov 2020 22:33:44 +0100 Mon, 23 Nov 2020 22:33:44 +0100 t3extblog extension for TYPO3 Die Neue stellt sich vor #aubib Fri, 06 Nov 2020 19:16:00 +0100 https://www.aubib.de/blog/article/2020/11/06/die-neue-stellt-sich-vor/ post-537 https://www.aubib.de/blog/article/2020/11/06/die-neue-stellt-sich-vor/ Dozent/in Die neue hauptamtliche Dozentin des Fachbereichs stellt sich vor. Die Neue stellt sich vor by Dozent/in 06-11-20

Categories: Fachbereich

… auch wenn ich genau genommen nicht ganz neu bin: Auch ich bin ein Eigengewächs des Fachbereichs (Jahrgang 2008/11), den ich aus meiner eigenen Studienzeit in sehr guter Erinnerung habe. Und das nicht nur wegen der schönen Pausen im Englischen Garten (damals war der Fachbereich noch in der Königinstraße zu Hause)!

Mein beruflicher Weg hat mich zunächst an die UB der TU München geführt, bevor ich wieder an meine Ausbildungsbibliothek, die BSB München, zurückgekehrt bin. Dort habe ich vor allem im Bereich Schulungen und Führungen, Informationsdienste und Fernleihe gearbeitet. Mein Schwerpunkt liegt also eindeutig auf der Benutzung, aber mich interessiert alles, was mit Bibliotheken zu tun hat ;-)

Zu meinem Wunsch, Bibliothekarin zu werden, bin ich vermutlich ganz früh gekommen. Ich habe mich in „meiner“ Bücherei, der Stadtbibliothek Germering (im Familienkreis liebevoll „Bibbo“ genannt), einfach immer wohlgefühlt und mir dann gedacht: Hey, das wäre doch ein toller Beruf. Und das ist er! Allerdings habe ich noch eine zweite Leidenschaft: die Lehre. Ich habe deshalb neben meiner Arbeit an der BSB Lehramt für Gymnasien (Englisch/Italienisch) studiert und auch einen kurzen Ausflug ins Referendariat unternommen. Als die Zusage für die Stelle als Hochschullehrerin am Fachbereich kam, gab es für mich kein Zögern: Die perfekte Kombination aus Bibliothek und Lehre!

Meine Fächerschwerpunkte sind zunächst Informationsressourcen, Publikationen- und Medienkunde, werden sich dann später aber noch um Formalkatalogisierung, Digitale Bibliotheken und andere spannende Themen erweitern.

Auch wenn der Einstieg unter den momentanen Bedingungen natürlich etwas anders ist, als man ihn sich wünschen würde, freue ich mich schon sehr darauf, alle kennenzulernen und das Leben und Lernen am Fachbereich mitzugestalten!

Petra Bruckmeier

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Bibliotheks-Benutzung "nach Corona"? – Ihr seid gefragt! #aubib Sat, 31 Oct 2020 13:00:00 +0100 https://www.aubib.de/blog/article/2020/10/31/bibliotheks-benutzung-nach-corona-ihr-seid-gefragt/ post-531 https://www.aubib.de/blog/article/2020/10/31/bibliotheks-benutzung-nach-corona-ihr-seid-gefragt/ Student/in Ein Aufruf zu einem kleinen Gedankenspiel, wie Benutzungsservices "nach Corona" aussehen könnten. Was denkt ihr? Bibliotheks-Benutzung "nach Corona"? – Ihr seid gefragt! by Student/in 31-10-20

Categories: Gedankensprünge Projekt Fachliches

What's next? – Ein Gedankenspiel zu Benutzungsservices "nach Corona"

 

"Corona" hat nicht nur Einfluss aufs gesamte Weltgeschehen, sondern auch auf die etwas kleinere Bibliothekswelt.

Im Rahmen eines kleinen Team-Projekts im 1. Semester beschäftigt sich unsere Gruppe mit dem Gedankenspiel, wie wir uns Benutzungsservices in der Zeit nach Corona vorstellen.

In dem Zusammenhang möchten wir euch dazu einladen, eure Gedanken zu den folgenden Fragen über die Kommentarfunktion mit uns zu teilen – am besten indem ihr im Kommentarfeld die Nummer(n) aufgreift und euren Antworten voranstellt, damit wir diese leichter zuordnen können.
 


Was denkt ihr – bezogen auf den Benutzungsbereich in Bibliotheken "nach Corona"?


1. Was wird uns aus der "Corona-Zeit" erhalten bleiben?

2. Was könnte sich deiner Meinung nach grundsätzlich ändern?

3. Wo siehst du Chancen?

4. Was könnte deiner Ansicht nach schwierig werden?


 

Bis zum 1. Dezember 2020 sammeln wir eure Antworten (anonym und nicht repräsentativ natürlich) und fassen diese in einer kurzen Präsentation und einem weiteren Blogpost bis Ende Januar 2021 zusammen.

Wir freuen uns über euren Input und sagen schon jetzt vielen Dank fürs Mitmachen!

(ah, sw, tf)

 

(Bild von Gerd Altmann via Pixabay)

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Digitize it! - EODOPEN an der UB Regensburg #aubib Tue, 20 Oct 2020 12:46:00 +0200 https://www.aubib.de/blog/article/2020/10/20/digitize-it-eodopen-an-der-ub-regensburg/ post-530 https://www.aubib.de/blog/article/2020/10/20/digitize-it-eodopen-an-der-ub-regensburg/ Student/in EODopen Digitize it! - EODOPEN an der UB Regensburg by Student/in 20-10-20

Categories: Projekt Video Praktikum

 

Was ist EODOPEN? Es handelt sich nicht etwa um einen „EODO Stift“ ;-) – nein, das Projekt heißt E.O.D. OPEN!

Dessen älterer Bruder „E-Books on Demand“ (EOD) mag dem ein oder anderen vielleicht schon ein Begriff sein. Dabei dreht sich alles darum, Print-Werke in ein Digitalisat zu verwandeln – jedoch kostenpflichtig!

EODOPEN hingegen ermöglicht es ausgewählten Bibliotheken wie der UB Regensburg, dies für Druckwerke aus dem 20. und 21. Jahrhundert „open“ und kostenlos anzubieten.
Und jetzt kommt‘s: das Ganze auch noch für Werke, die noch nicht urheberrechtsfrei sind! EODOPEN nutzt dabei sämtliche rechtlichen Möglichkeiten, Digitalisate von nicht-gemeinfreien Textdokumenten zu erstellen und öffentlich zugänglich zu machen. Zwar nicht grenzenlos, aber doch für eine Vielzahl von Titeln.

Die drei Praxissemestler (QE3 19/22) der UB Regensburg haben hierzu mit ganz viel Herzblut zwei informative Videos fabriziert – damit zukünftig alle wissen, wie EODOPEN funktioniert und das Projekt die Popularität bekommt, die es verdient!

Um euch selbst ein Bild von EODOPEN zu machen, klickt einfach auf die Videos oder lest diesen sehr informativen Artikel:

https://www.bibliotheksforum-bayern.de/fileadmin/archiv/2020-3/BFB-3-20_003_Kulke_Schroeder_digitale_Luecke_schliessen__UB_Regensburg.pdf

Für das Anfertigen der Videos hat Frau Dr. Werr ihren Studierenden dankenswerterweise die Fachbereichslizenz für das Bearbeitungsprogramm PowToon zur Verfügung gestellt.


(aib, jb, lm)

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Von Schulungskonzepten, Exlibris, öffentlichen Bibliotheken und Lesegesellschaften - neue... #aubib Sun, 18 Oct 2020 12:46:00 +0200 https://www.aubib.de/blog/article/2020/10/18/von-schulungskonzepten-exlibris-oeffentlichen-bibliotheken-und-lesegesellschaften-neue-publikatio/ post-529 https://www.aubib.de/blog/article/2020/10/18/von-schulungskonzepten-exlibris-oeffentlichen-bibliotheken-und-lesegesellschaften-neue-publikatio/ Dozent/in Von Schulungskonzepten, Exlibris, öffentlichen Bibliotheken und Lesegesellschaften - neue Publikationen in der Schriftenreihe des Fachbereichs Von Schulungskonzepten, Exlibris, öffentlichen Bibliotheken und Lesegesellschaften - neue Publikationen in der Schriftenreihe des Fachbereichs by Dozent/in 18-10-20

Categories: Publikation

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Start des Kurses 20/23 #aubib Tue, 13 Oct 2020 17:30:00 +0200 https://www.aubib.de/blog/article/2020/10/13/start-des-kurses-2023/ post-528 https://www.aubib.de/blog/article/2020/10/13/start-des-kurses-2023/ Student/in Start des Kurses 20/23 Start des Kurses 20/23 by Student/in 13-10-20

Categories: Fachbereich Vereidigung

In Walt Whitmans Leaves of Grass heißt es „There was never any more inception than there is now" - „Nie gab es mehr Anfang als jetzt“. Und es stimmt. Für uns, den Kurs 20/23, gab es nie mehr Anfang als jetzt. Für manche ist es der erste Schritt aus dem Schulleben hinaus, für andere der Beginn eines ganz neuen Studien- und Arbeitsabschnittes. In jedem Fall begann für uns alle mit der Vereidigung am 01. Oktober der gemeinsame Weg in drei aufregende, spannende, lehrreiche Jahre des Bibliotheks- und Informationsmanagements und damit der Start in unser zukünftiges Leben als Bibliothekarinnen und Bibliothekare.

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Bibliotheken und Tiere - Teil 9: Leus Tierleben #aubib Thu, 01 Oct 2020 21:06:00 +0200 https://www.aubib.de/blog/article/2020/10/01/bibliotheken-und-tiere-teil-9-leus-tierleben/ post-527 https://www.aubib.de/blog/article/2020/10/01/bibliotheken-und-tiere-teil-9-leus-tierleben/ Student/in Fast scheint es, als hätte Johann Friedrich Leu es vor 150 Jahren geahnt, dass aubib mal eine Reihe zu Bibliotheken und Tieren starten würde. Wie sonst soll man sich die Farbenpracht und das... Bibliotheken und Tiere - Teil 9: Leus Tierleben by Student/in 01-10-20

Categories: Ausstellung | Bibliothek

Bienenfresser © Staats- und Stadtbibliothek Augsburg

Fast scheint es, als hätte Johann Friedrich Leu vor 150 Jahren geahnt, dass aubib mal eine Reihe zu Bibliotheken und Tieren starten würde. Wie sonst soll man sich die Farbenpracht, Präzision und das unglaubliche Talent seiner Skizzen, Aquarelle und Gouachemalereien erklären, die nun in der Staats- und Stadtbibliothek Augsburg zu sehen sind?

Aber zurück zum Anfang:

Johann Friedrich Leu (1808-1882) war ein Augsburger Kürschner (Pelzhersteller), Händler und Tierpräparator. Schon früh interessierte er sich für alle möglichen Tierarten, besonders für Vogel, nicht nur aus wirtschaftlicher, sondern auch aus naturwissenschaftlicher Perspektive. So begann er, die Tierwelt seines heimischen Schwabens, aber auch der Alpen zu beobachten, und in Wort und Bild handschriftlich festzuhalten. Dazu trug er noch alle möglichen Informationen aus der Literatur zusammen, sichtete und bewertete sie kritisch. 1846 war er Gründungsmitglied des Naturhistorischen Vereins in Augsburg, dem heutigen Naturwissenschaftlichen Verein für Schwaben.

Sein größtes Werk wurde nie veröffentlicht: seine „Gesammelten Beiträge zur Naturgeschichte der Wirbelthiere“ beinhaltet in stolzen 96 Bänden das Manuskript seiner Forschungen und Zeichnungen bzw. Malereien, fein säuberlich klassifikatorisch gegliedert, eine Fundgrube für jeden Artenforscher.

In einer Ausstellung in ihrem Cimeliensaal macht die Staats- und Stadtbibliothek dieses Werk nun der Öffentlichkeit zugänglich. Wer die ehrwürdige dreiläufige Treppe des historischen Gebäudes an der Schaezlerstraße erklimmt, kann besagte Skizzen und Malereien in den dortigen Vitrinen bestaunen.

Sehenswert ist die Ausstellung allemal, schließlich beschrieb und malte Leu ja nicht nur bekannte Arten wie Eisvogel und Knäkente, sondern auch einige heute in Schwaben oder den Alpen nur noch seltene bzw. ganz ausgestorbene Tierarten wie Lachseeschwalbe und Triel. Seine umfassende Inventur der heimischen wie außereuropäischen Tierwelt spiegelt die Fauna eines Zeitalters wider, das noch nicht von Industrialisierung und intensiver Landwirtschaft geprägt war. Leu forderte übrigens schon damals Schutzgebiete, um bedrohte Arten zu erhalten – ein Vorreiter des modernen Verständnisses von Natur- und Umweltschutz.

Sein Werk vermachte er dem Naturwissenschaftlichen Verein für Schwaben, Kooperationspartner der Ausstellung. Im Gegensatz zur Tierpräparatesammlung, die im Zweiten Weltkrieg zerstört wurde, konnten die 96 Bände seiner Gesammelten Naturgeschichte gerettet werden, und befinden sich heute im Bestand der Staats- und Stadtbibliothek.

Die SuStBA hat übrigens auch hier versucht, das Analoge mit dem Digitalen zu verbinden. Auf der Webseite der Ausstellung findet man Vogelstimmen zu den gezeigten Vögeln als mp3 zum Nachhören. Wie wir außerdem bei unserem Besuch in der Ausstellung feststellen konnte, sind auf einigen Vitrinen QR-Codes angebracht, mit denen man direkt zum Digitalisat des jeweiligen gezeigten Bandes gelangt. Nicht zuletzt wird gerade an einer virtuellen Ausstellung gearbeitet, die auch jedem, der coronabedingt nicht anreisen möchte oder kann, auch die Möglichkeit geben soll, die Ausstellung zuhause vom PC aus zu "besuchen".

Einige der Bände sind übrigens schon digitalisiert, sie lassen sich in den digitalen Sammlungen der SuStBA betrachten und durchblättern.

Vor Ort ist die Ausstellung montags bis freitags von 10 bis 17 Uhr bei freiem Eintritt geöffnet. Die Anzahl der Besucher ist auf maximal fünf gleichzeitig begrenzt. Zwar findet coronabedingt kein Begleitprogramm statt, also keine Führungen oder Veranstaltungen, dafür gibt es einen umfangreichen Ausstellungskatalog, der für 20 Euro an der Information im EG erhältlich ist. Die Ausstellung läuft noch bis zum 6. November.

Wir danken der SuStB Augsburg für die freundliche Genehmigung der Bildmaterials, das wir an dieser Stelle im Blog zeigen.

https://www.sustb-augsburg.de/leus-tierleben/

 

„Mergus castor ♀ alt.“, Gänsesäger-Weibchen, undatierte kolorierte Federskizze
Cod NV 4 -34, S. 209.
© Staats- und Stadtbibliothek Augsburg

(ag)

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„Wenn du nicht mehr sehen kannst, würdest du dann hören wollen?“ – Ein Abschlussbericht #aubib Thu, 24 Sep 2020 20:11:00 +0200 https://www.aubib.de/blog/article/2020/09/24/wenn-du-nicht-mehr-sehen-kannst-wuerdest-du-dann-hoeren-wollen-ein-abschlussbericht/ post-526 https://www.aubib.de/blog/article/2020/09/24/wenn-du-nicht-mehr-sehen-kannst-wuerdest-du-dann-hoeren-wollen-ein-abschlussbericht/ Student/in Selbstentworfene Flyer des Teams für die BBH „Wenn du nicht mehr sehen kannst, würdest du dann hören wollen?“ – Ein Abschlussbericht by Student/in 24-09-20

Categories: Projekt Lesestoff Fachliches Publikation

Selbstentworfene Flyer des Teams für die BBH

 

„Reporterinnen können alles. Nur nicht aufgeben!“. Als wir diesen Satz in unserem Blogbeitrag „Du siehst schlecht? Dann hör gut!“ vom 30. April schrieben, hätte wohl keine von uns gedacht, wie weit wir aller Corona-Widrigkeiten zum Trotz in unserem Teamprojekt kommen würden. Gerade dieser Tage sind wir mächtig stolz: Denn mit Erscheinen der neuen Ausgabe des Bibliotheksforum Bayern ist nun auch unser Artikel „Wenn du nicht mehr sehen kannst, würdest du dann hören wollen?“ (Seite 54-57) veröffentlicht worden. Interessierte Leser*innen erwarten dort spannende Interviewpartner*innen sowie wissenswerte Fakten rund um das Thema Bibliothek und Inklusion, mit einem besonderen Fokus auf den Angeboten der Bayerischen Hörbücherei in München. Und ganz nebenbei sieht der Artikel auch optisch richtig gut aus. :) (An dieser Stelle vielen Dank an Bibliotheksforum Bayern!)

Für diejenigen Blogbesucher*innen, die unseren Beitrag von damals verpasst haben: Unser Teamprojekt fand in Kooperation mit der Bayerischen Hörbücherei für Blinde, Seh- und Lesebeeinträchtigte e.V. (kurz: BBH) statt. Ziel war es, durch eine Öffentlichkeitsarbeitskampagne die BBH auch über die Grenzen Münchens hinaus bekannter zu machen. Eines unserer drei Kernziele, Artikel über die BBH unter dem Oberthema Bibliothek und Inklusion zu veröffentlichen, konnten wir durch den nun erschienenen Artikel in Teilen realisieren. Aufmerksame Leser*innen werden sich daran erinnern, dass wir ursprünglich auch in Zeitungen auf die BBH aufmerksam machen wollten – dieses Ziel war jedoch (verständlicherweise) durch die Omnipräsenz der Medienpräsenz Corona nur schwer realisierbar.

Auch von unserer Idee, einen Radiobeitrag zu produzieren, mussten wir uns virusbedingt verabschieden: Gesperrte Aufnahmestudios und die miserable Aufnahmequalität unserer via Telefon geführten Interviews ließen uns schnell merken, dass diese Unternehmung leider zum Scheitern verurteilt war.

Umso mehr freuen wir uns, dass wir (neben der Veröffentlichung des Artikels) unser drittes und letztes Kernziel – die Neukonzeption der Flyer –  zu unserer vollen Zufriedenheit umsetzen konnten: Dank des Projekts und allen daran Beteiligten dürfen nun die kleinen Infoheftchen der BBH in einem neuen Licht erstrahlen (siehe Foto)! Natürlich immer gemäß den Anforderungen für barrierefreies Design. Wer also in Zukunft an einer Bibliothek diese coolen neuen Flyer mit der besonderen Faltung entdeckt (im Fachjargon spricht man von „Zweibruch-Kreuzfalz“, wie wir neben vielen anderen Dingen während der Realisierung unseres Teamprojekts gelernt haben), sollte unbedingt einen mitnehmen und sich und andere über die vielen Angebote der BBH informieren.

Unser Dank gebührt an dieser Stelle selbstverständlich ganz besonders der BBH und Ihren Mitarbeiter*innen, die uns immer unterstützt haben, egal welche Steine uns durch den Virus in den Weg gelegt wurden. Vielen, vielen Dank für diese tolle Kooperation und die vielen Erfahrungen, die wir daraus ziehen durften!

 

Miriam Becker

Dominique Bodner

Catarina Schneider

 


Foto von Miriam Becker

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Bibliotheken und Tiere - Teil 8: Tierpostkarten oder: Lesezeichen fallen manchmal doch vom Himmel #aubib Mon, 24 Aug 2020 12:00:00 +0200 https://www.aubib.de/blog/article/2020/08/24/bibliotheken-und-tiere-teil-8-tierpostkarten-oder-lesezeichen-fallen-manchmal-doch-vom-himmel/ post-523 https://www.aubib.de/blog/article/2020/08/24/bibliotheken-und-tiere-teil-8-tierpostkarten-oder-lesezeichen-fallen-manchmal-doch-vom-himmel/ Student/in Bibliotheken und Tiere - Teil 8: Tierpostkarten oder: Lesezeichen fallen manchmal doch vom Himmel Bibliotheken und Tiere - Teil 8: Tierpostkarten oder: Lesezeichen fallen manchmal doch vom Himmel by Student/in 24-08-20

Categories: Gedankensprünge Lesestoff Praktikum Praktikum | Inland

Während meines zweiwöchigen Praktikums in der großartigen Stadtbücherei Augsburg war ich auch mit dem Rücksortieren von zurückgegebenen Medien beschäftigt. Die Bücher werden nach Schäden kontrolliert, gereinigt und vorsortiert. Bei jener Kontrolle fanden sich bei mir die beiden hier abgebildeten Tierpostkarten.

Zweifellos als Einmerker verwendet dienten sie in Krimis und Thrillern als bebilderte Gedächtnisstütze. Vor dem Einschlafen noch ein Kapitel – doch zu müde. Schnell! Ein Lesezeichen muss her. Oder im Zug – „Die Fahrkarten bitte!“ und wieder muss die Seite eingemerkt werden. Klar, ein Kassen- oder Einkaufszettel täte es auch, oder die Ausleihquittung. Eine Postkarte wurde zwar nicht gezielt gekauft, wie „echte“ Lesezeichen (zumindest wohl nicht als Lesezeichen), wohl aber sorgfältig ausgesucht, nach Motiv und Sympathie. Hier vor allem sticht die Tierpostkarte noch einmal heraus, und zumindest mir kamen in meiner Zeit zwar diverse Quittungen, aber keine Nicht-Tierpostkarte in die Finger.

Die eigentliche Frage ist: Warum sind sie im Buch verblieben? Wurden sie erst benutzt und dann einfach zurückgelassen? Wurden sie beiläufig vergessen oder absichtlich deponiert? Möglicherweise als kleine Aufmerksamkeit für den Bibliothekar?

 

Postkarten wurden den 1860ern als „offenes Postblatt“ erdacht. Vorreiter war 1869 Österreich-Ungarn, wo die „Correspondenz-Karte“ eingeführt und gleich 3 Millionen mal verkauft wurde. 1870 zog Deutschland nach, wobei alleine am ersten Verkaufstag in Berlin 45.000 Exemplare über den Ladentisch gingen.

Das Potential der Karten wurde sofort erkannt, und Ansichtskarten von Städten und Sehenswürdigkeiten entstanden. 1905 wurde die auch heute noch übliche Zweiteilung der Adressseite eingeführt – und machte die Bildseite komplett frei für schöne Motive.

Im Jahr 1900 wurden von der Reichspost 440 Millionen Karten verschickt, man sprach zurecht von einer Bilderflut. In der Bundesrepublik der 1950er bis 1980er waren es sogar etwa doppelt so viele, im Schnitt 900 Millionen Postkarten pro Jahr. Von da an gingen die Zahlen bergab: 1998 wurden 400 Millionen Karten verschickt, im Jahr 2017 waren es noch noch 195 Millionen.

Doch auch heute sind Bild- und Motivkarten immer noch sehr beliebt, ebenso wie Urlaubskarten, trotz Social Media. Die Karten dienen nach wie vor als Werbung für Orte, Städte und Firmen oder tragen mehr oder weniger sinnige Sprüche. Man kann sie kaufen oder bekommt sie geschenkt, als Auslage an verschiedenen Orten, wie etwa Bibliotheken.

Hier schließt sich der Kreis. Wurden die Karten gar in der Bücherei selbst vom Nutzer in Besitz genommen? Und kamen sie dann nach der Nutzung wieder in die Bücherei zurück? Beschenkten wir uns quasi über Umwege selbst?

Meine Postkarten teilen das gleiche Schicksal wie viele andere Fundkarten: Sie dienen als Wandschmuck im Praktikantenzimmer. Als Erinnerung an die Lektüre Anderer und als tierischer Lichtblick am Schreibtisch.

 

(mb)

 

Quelle:

https://www.ausstellung-postkarte.de/ (24.08.2020) Seite zur Sonderausstellung „Mehr als Worte. 150 Jahre Postkartengrüße“ des Museums für Kommunikation Berlin.

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Elements of AI #aubib Fri, 21 Aug 2020 13:00:00 +0200 https://www.aubib.de/blog/article/2020/08/21/elements-of-ai/ post-522 https://www.aubib.de/blog/article/2020/08/21/elements-of-ai/ Student/in Elements of AI Elements of AI by Student/in 21-08-20

Categories: Gedankensprünge

Der Begriff Künstliche Intelligenz ist in aller Munde und auch in der Welt der Bibliotheken macht man sich Gedanken, wie man selbige sinnbringend einsetzen kann. Doch was genau verbrigt sich hinter diesem Begriff? Bereits die Definition erscheint schwierig, denn: Was ist eigentlich Intelligenz?

Diese Fragen werden im ersten Kapitel des kostenfreien Onlinekurses Elements of AI näher beleuchtet, welcher 2018 gemeinsam von der Universität Helsinki und dem Software Unternehmen Reaktor entwickelt wurde und seit einiger Zeit auf Initiative der Handelskammern und unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie auch auf deutsch angeboten wird.

Ziel des Kurses ist es, ein grundlegendes Verständnis von Künstlicher Intelligenz, deren Methoden und auch ihrem Einfluss auf unser Leben zu vermitteln, ohne dass Vorkenntnisse in Mathematik oder Informatik vonnöten sind. Zu diesem Zwecke wurden sechs Kapitel mit je drei Abschnitten und insgesamt 25 Aufgaben entworfen, welche die Kursteilnehmer*innen in ihrem eigenen Tempo lesen und bearbeiten können (empfohlen wird, jede Woche ein Kapitel abzuschließen). Lesen kann man diese ohne Anmeldung, lediglich zur Bearbeitung der Übungen und deren Bewertung bedarf es einer kostenlosen Registrierung, um den Fortschritt zu speichern. Sobald man nämlich 90% der Übungen bearbeitet und mindestens 50% korrekt beantwortet hat, erhält man eine Teilnahmebestätigung.

Ich habe den Kurs die letzten Wochen über bearbeitet und möchte ihn jeder und jedem ans Herz legen, der nach einem niedrigschwelligem Einstieg in dieses oft sehr kompliziert erscheinende Thema sucht: Die Texte sind leicht verständlich und es ist tatsächlicher keinerlei Vorkenntniss nötig. Weiterführende Links helfen der Vertiefung, so das gewünscht ist, und auch die meist selbsterklärenden Übungen tragen zu selbiger bei. Von diesen gibt es drei Arten: klassiche Multiple-Choice-Aufgaben, Rechenaufgaben und Freitextaufgaben; letztere werden dann von anderen Kursteilnehmer*innen bewertet. Sind nach dem Bearbeiten eines Abschnittes noch Fragen offen, kann man jederzeit im entsprechenden Reddit-Forum Fragen stellen und mit anderen Kursteilnehmer*innen diskutieren.
Zuletzt fand ich den Kurs auch aus der Perspektive der IK-Vermittlung interessant: Die Präsentation ist schlicht, aber dennoch ansprechend, die Texte sind leicht verständlich und wichtige Sachen werden in Boxen zusammengefasst. Die Übungen sind gut zu bearbeiten, aber dennoch fordernd, und durch die Prozentanzeige der richtig beantworteten Übungen wird der Ehrgeiz aktiviert.

Was haltet ihr von der Idee des Kurses? Würdet ihr ihn vielleicht auch Nutzer*innen empfehlen, die sich mit dem Thema auseinandersetzen wollen?
Oder sollte der Kurs gar in das Curriculum unseres Studiums aufgenommen werden? (Meiner Meinung nach ja ;))

(php)

Bildnachweis: elementsofai.com

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Bibliotheken und Tiere aktuell - Tierrettung in Augsburg #aubib Thu, 25 Jun 2020 17:00:00 +0200 https://www.aubib.de/blog/article/2020/06/25/bibliotheken-und-tiere-aktuell-tierrettung-in-augsburg/ post-521 https://www.aubib.de/blog/article/2020/06/25/bibliotheken-und-tiere-aktuell-tierrettung-in-augsburg/ Student/in Bibliotheken und Tiere aktuell - Tierrettung in Augsburg Bibliotheken und Tiere aktuell - Tierrettung in Augsburg by Student/in 25-06-20

Categories: Lesestoff

In einer dramatischen Rettungsaktion konnte heute in der Teilbibliothek Geisteswissenschaften der UB Augsburg ein Exemplar der Gattung bombus sicher wieder in die Natur entlassen werden.

Die Wildbiene hatte sich im Bereich "Pädagogik" verirrt und war einer besorgten Nutzerin aufgefallen. Diese verständigte daraufhin das Personal, das die arme Hummel zuerst in seine Obhut nahm, und anschließend aus der Bibliothek geleitete.

(mb)

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