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Hier berichten wir von den großen und kleinen Erlebnissen unserer Ausbildungsreise – von Exkursionen in alte und neue Bibliotheken, von Studienfahrten und Praktika in fernen und nicht ganz so fernen Städten, von Vorträgen, Konferenzen und natürlich dem Studienleben in München.

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Serie: Methoden und Tools für die IK-Vermittlung - Das Panik-Tool

Avatar of Student/in Student/in | 27. November 2019 | Fachliches



Bei Tweedback handelt es sich um ein sogenanntes "Audience Response System" (kurz: ARS), welches - wie der Name schon sagt -  dazu dient die Interaktion zwischen Zuhörenden und Dozierendem zu erhöhen.

Schön und gut. Doch wie geschieht dies? Und ist dies ein sinnvolles Tool im bibliothekarischen Rahmen?

Ein/e Dozent*in kann als Moderator*in eine Tweedback-Session erstellen und den Teilnehmenden einer Veranstaltungen mittels einer Session-ID oder eines QR-Codes Zugang zu dieser Session gewähren. Dies ist ohne jegliche Anmeldung oder gar Software möglich, denn Tweedback ist webbasiert und kann aufgrund der Responsivität der Website auf mobilen Engeräten genauso verwendet werden wie an PCs.
Der/die Moderator*in hat nun die Möglichkeit, folgende Funktionen für die Teilnehmenden freizuschalten: zum einen kann er/sie Quizfragen in verschiedenen Variationen stellen, welche die Teilnehmenden beantworten können. Zum anderen gibt es das "Panik"-Feature, mit welchem die Teilnehmenden unmittelbar und anonym Feedback zum Vortrag geben können; so gibt es beispielsweise die Buttons "Zu leise" oder "Bitte ein Beispiel", welche nur der/die Moderator*in der Session zu sehen bekommt und dann entsprechend darauf reagieren kann. Die dritte und letzte Funktion ist die "Chatwall": hier können die Teilnehmenden anonym Fragen stellen, welche dann von anderen Teilnehmenden beantwortet und/oder von dem/der Vortragenden besprochen werden können. Allerdings hängt dieses Feature stark davon ab, wie es von den Teilnehmenden angenommen wird: stellen sie ernst gemeinte Fragen oder treiben sie damit irgendwelchen Humbug, der nichts mit dem Vortrag zu tun hat. Dies kann nur die Praxis zeigen.
Es sei allerdings nochmal ausdrücklich darauf hingewiesen, dass man nicht alle Funktionen verwenden muss; so ist es auch möglich, beispielsweise nur die "Panik"-Funktion zuverwenden. Außerdem kann man ein freigeschaltetes Feature jederzeit wieder deaktivieren.

Jede Session wird automatisch nach 24h gesperrt, was bedeutet, dass man diese nicht mehr aktiv verwenden kann; es ist jedoch möglich, weiterhin lesend auf die Session zuzugreifen - mit dem entsprechenden Zugang versteht sich.

Tweedback wird von der deutschen Tweedback GmbH bereitgestellt, durch politische Institutionen (u.a. Bundesministerium für Wirtschaft und Energie) gefördert und die Server liegen in deutschen Rechenzentren - entsprechen also der DSGVO.

Durch seine Funktionen ist dieses Tool bestens für den bibliothekarischen Alltag geeignet: sei es ein interner Vortrag oder eine Literaturverwaltungsschulung.

Eine übersichtliche Darstellung sowie weiterführende Literatur findet ihr im IK-Wiki.

Habt ihr Tweedback bei euch an den Bibliotheken schon mal eingesetzt? Wenn ja, was sind eure Erfahrungen?
Schreibts in die Kommentare :)

(php)

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