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Hier berichten wir von den großen und kleinen Erlebnissen unserer Ausbildungsreise – von Exkursionen in alte und neue Bibliotheken, von Studienfahrten und Praktika in fernen und nicht ganz so fernen Städten, von Vorträgen, Konferenzen und natürlich dem Studienleben in München.

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Bibliothek - hat der Begriff ausgedient? Jetzt abstimmen!

Avatar of Student/in Student/in | 11. Dezember 2018 | Gedankensprünge



Ein neuer Trend im Bibliothekswesen ist der, dass manche Bibliotheken nicht mehr Bibliothek genannt werden wollen – beispielsweise heißt die Deutsche Zentralbibliothek für Medizin offiziell ZB MED - Informationszentrum Lebenswissenschaften. Doch wieso ist das so?

Mit dieser Fragestellung hat sich auch der Bibliothekar Michael Knoche auf seinem Blog auseinandergesetzt: Ein Argument für eine Umbenennung liegt auf der Hand – Bibliotheken sind heutzutage weit mehr als die „Bücheraufbewahrungsstätten“, für die sie früher oft gehalten wurden. Elektronische Medien, Datenbanken, Informationskompetenz, und so weiter. All das ist vom aktuellen Erscheinungsbild der Bibliotheken nicht mehr wegzudenken. Doch rechtfertigt dieser Gesichtspunkt alleine eine Umbenennungswelle?

Das Problem liegt nicht an der Wandlung der Aufgaben einer Bibliothek, sondern viel mehr am Image, das sich immer noch als leicht angestaubt zusammenfassen lässt. Es soll nicht darum gehen, krampfhaft einen neuen Begriff zu definieren, um Bibliotheken attraktiver zu machen – sie sind es schon, und genau das muss man den Leuten bewusst machen!

 

Doch jetzt seid Ihr gefragt – seht Ihr den Umbenennungstrend positiv oder nicht? Stimmt darüber ab! Falls ja – wie sollten sich Bibliotheken dann nennen? Ab damit in die Kommentare!

 

Sollten Bibliotheken sich umbenennen?
Meinungen?

1 Kommentar(e)

Luis |

11. Dezember 2018

Also ich find es gibt schon einige gute Ideen für Namen (Informationszentrum kommt ja auch daher, dass sie zur Leibniz Gemeinschaft gehören oder z.B. "Knowledge Base" als Anspielung auf die Knowledge Base in der IT, aber auch Wissen statt "Bücher" wie in Bibliothek ;) ).

Das Problem ist glaube ich eher, dass das von vielen nicht ernst genommen werden würde. Eine Namensänderung bringt nichts, wenn sich die Bibliothek, die Arbeit und Motivation dahinter nicht ändern.

Dann ist das wie eine schlechte Neueröffnung, von außen macht alles viel her, aber innen passiert noch immer das gleiche. Also erst Denken und Arbeiten ändern, dann den Namen...? ;)

 

Übrigens kommt Knoche ja dann zu dem Ergebnis, dass man den Namen eben nicht ändern soll, sondern nur das TUN!