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Hier berichten wir von den großen und kleinen Erlebnissen unserer Ausbildungsreise – von Exkursionen in alte und neue Bibliotheken, von Studienfahrten und Praktika in fernen und nicht ganz so fernen Städten, von Vorträgen, Konferenzen und natürlich dem Studienleben in München.

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Adventskalender (15): Bibliotheken und Tiere - Teil 3: Katzen

Avatar of Student/in Student/in | 15. Dezember 2019 | Adventskalender, Bibliotheken | Deutschland, Lesestoff



Katze

 

Vor einigen Monaten ging ein Bild um die Welt. Es zeigt einen Zettel, der Bibliotheksnutzer ermahnt, den Kater Max nicht in die Bibliothek zu lassen und einen sehr traurigen Kater, der hinter einer geschlossenen Glastür sitzt.

"Absolut zurecht", werden jetzt einige sagen,  "Katzen haben in einer Bibliothek nichts verloren, sie würden die Benutzer nur ablenken, das geht nicht!".

Und so wurden die Katzen aus den Bibliotheken verbannt.

Aus allen Bibliotheken? Nein! Die UB Augsburg leistet erbitterten Widerstand!

Denn hier treibt sich die Campus Cat, ein orangefarbener Kater,schon seit über 14 Semestern auf dem Campus herum und hat nicht die geringste Absicht, über ein Bibliotheksverbot auch nur nachzudenken. Obwohl er ein liebevolles Zuhause bei einer älteren Dame in der Nachbarschaft hat, kommt er jeden Tag an die Universität, um sich von Studierenden und MitarbeiterInnen zusätzliche Streicheleinheiten und das eine oder andere Leckerli abzuholen. Im Gegenzug versorgt er jede*n, der möchte, mit Zuneigung. Das ist nicht nur süß, sondern auch gut für die Gesundheit! Das Schnurren von Katzen wirkt nämlich beruhigend und kann Beschwerden wie Stress und Schlafstörungen positiv beeinflussen.

Der allseits beliebte Kater hat mehr als doppelt so viele Likes auf Facebook als die Universität Augsburg selbst. Ob diese Zahlen auf seiner gesundheitsfördernden Wirkung oder doch auf seiner unbestreitbaren Fotogenität basieren, ist ungeklärt.

Doch bei Social Media hört die Liebe der AugsburgerInnen für ihre Campus Cat noch lange nicht auf. Als der Kater im Frühling auf dem Weg zur Universität von einem Auto angefahren wurde, sammelte seine Fangemeinde Geld, um die Besitzerin bei den Behandlungskosten zu unterstützen. Die Sammelaktion übertraf alle Erwartungen – es kam mehr als das Vierfache des ursprünglich veranschlagten Betrags zusammen. So konnten die Kosten für den Aufenthalt in der Tierklinik vollständig beglichen werden. Die Restsumme wurde an einen örtlichen Tierschutzverein gespendet. Kurz darauf rief ein Jura-Student eine Petition ins Leben, um die Campus Cat zur offiziellen Dienstkatze des Freistaats Bayern zu befördern. Leider lehnte der bayerische Landtag den Vorschlag im September ab.

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2 Kommentar(e)

Miezi |

17. Dezember 2019

"Books. Cats. Life is good."

-T.S. Elliot


Anonym |

17. Dezember 2019

Gibt es etwas besseres als Katzen und Bücher?

Danke für den Beitrag, der einem mal wirklich den Tag versüßt hat :)