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Hier berichten wir von den großen und kleinen Erlebnissen unserer Ausbildungsreise – von Exkursionen in alte und neue Bibliotheken, von Studienfahrten und Praktika in fernen und nicht ganz so fernen Städten, von Vorträgen, Konferenzen und natürlich dem Studienleben in München.

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Adventskalender (5): Die teuerste Bibliothek der Welt

Avatar of Student/in Student/in | 05. Dezember 2019 | Adventskalender, Bibliotheken | International



Adventskalender (5): Die teuerste Bibliothek der Welt

Was ? In der Bibliothèque nationale de France zahlt man 3,90€ Eintritt pro Tag? In der Deutschen Nationalbibliothek gar 6€? Lächerliche Peanuts! Es ist ja schon ein Skandal, dass man noch dazu unter all dem studentischen Pöbel sein Lieblingswerk konsultieren muss. Für die Dame und den Herrn von Welt, die den Duft alter Bücher lieber in exklusiveren Kreisen einatmen, gibt es da endlich Abhilfe:

2016 eröffnete der russische Verlag Alfaret im Herzen von St. Petersburg die Book Capella (oder auf russisch "Книжная Капелла", die "Bücherkapelle"). In dieser (im Prinzip) öffentlich zugänglichen Bibliothek findet man jeden Tag von 10 bis 21 Uhr nicht nur ausschließlich seltene Druckwerke, die zwischen dem 16. und dem 19. Jahrhundert erschienen, sondern darf diese auch noch auf edlen Ledersesseln, umgeben von Kronleuchtern und allem, was sonst noch so Harry-Potter-tauglich ist, aufschlagen. Und damit der studentische Pöbel draußen bleibt, ist ein Eintrittsgeld von 7.000 Rubel (99 €) für vier Stunden Aufenthalt zu entrichten. Selbstverständlich gibt es auch eine Jahreskarte für 230.000 Rubel (ca. 3260€).

Wie die Leiterin des, ähm, "Projekts", Irina Khoteshova sagte: "Unsere potenziellen Kunden sind Geschäftsleute, die gerne die Bibliothek besuchen statt den Abend im Restaurant zu verbringen. Auf diese Weise können sie in gemütlicher Atmosphäre hochwertige Zeit mit einem guten Buch als Begleiter verbringen."

James ? Man bringe mir meinen Füllfederhalter !

(Bildnachweis: Wikimedia Commons)

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