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Hier berichten wir von den großen und kleinen Erlebnissen unserer Ausbildungsreise – von Exkursionen in alte und neue Bibliotheken, von Studienfahrten und Praktika in fernen und nicht ganz so fernen Städten, von Vorträgen, Konferenzen und natürlich dem Studienleben in München.

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Eine neue Möglichkeit der Langzeitarchivierung

Avatar of Student/in Student/in | 06. November 2019 | Gedankensprünge



Wenn man den Begriff Datenträger hört, denkt man wohl zuerst an Disks oder USB-Sticks, jedoch nicht an Glas. Das will Microsoft mit dem Project Silica ändern – Ziel ist es, große Datenmengen auf Quarzglas zu speichern, dabei helfen die neusten Forschungen im Bereich der Laseroptik und der Künstlichen Intelligenz. Die Daten werden als winzige dreidimensionale Gitter auf mehreren Schichten gespeichert, anders als beispielsweise bei einer Blu-Ray-Disk allerdings nicht als Nullen und Einsen, sondern zusammengeschnürt zu mehreren Informationsbits; der Fokus liegt jedoch nicht auf der Kapazität des Mediums (ein erster Prototyp schafft bereits respektable 75,6 Gigabyte), sondern auf der Langlebigkeit: Mehrere Jahrhunderte soll der Datenträger überdauern, und dabei auch noch gegen äußere Umstände wie extreme Temperaturen oder Umweltkatastrophen bestehen.

Das klingt auf dem Papier nach einer sinnvollen Entwicklung, doch lässt sich die Technologie auch so umsetzen? Genau das hat Microsoft in einem Pilot-Projekt mit dem Filmstudio Warner-Bros. gezeigt: Hierbei wurde der Spielfilm Superman aus dem Jahr 1978 auf ebenjenes Medium erfolgreich gespeichert. Ob das Medium allerdings die versprochene Zeit überdauert, werden erst die nächsten Jahrhunderte zeigen.

Quellen: Microsoft, heise online, engadget
Bildnachweis: Akela999, efes

Meinungen?

1 Kommentar(e)

JTh |

07. November 2019

"Ob das Medium allerdings die versprochene Zeit überdauert, werden erst die nächsten Jahrhunderte zeigen." - falls es dann überhaupt noch Geräte gibt, die dieses Medium lesen können ...