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Hier berichten wir von den großen und kleinen Erlebnissen unserer Ausbildungsreise – von Exkursionen in alte und neue Bibliotheken, von Studienfahrten und Praktika in fernen und nicht ganz so fernen Städten, von Vorträgen, Konferenzen und natürlich dem Studienleben in München.

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I'm no robot - I'm digitizing books!

Avatar of Student/in Student/in | 01. April 2019 | Gedankensprünge



Mit Sicherheit hat jeder schon einmal folgendes Kästchen beim Browsen im Internet gesehen: I’m no robot. Natürlich bin ich das nicht! Doch was steckt dahinter? Bei diesen Tests handelt es sich um sogenannte Captcha-Verfahren, aufgeschlüsselt heißt das „completely automated public Turing test to tell computers and humans apart“, man soll also unterscheiden können, ob gerade ein Mensch oder eben eine Maschine Eingaben auf einer Webseite vornimmt. Das ist notwendig, da Roboter häufig missbräuchlich eingesetzt werden, beispielsweise um ein Web-Formular automatisiert und in großen Mengen auszufüllen. Der in diesem Bereich wohl am häufigsten eingesetzte Dienst ist reCAPTCHA von Google. In der neusten Version werden vor allem Bilder nach bestimmten Motiven abgefragt, früher allerdings bekam man zwei Wörter angezeigt, meist verzerrt, die man in ein Feld eintragen sollte. Nachdem Google reCAPTCHA aufgekauft hatte, wurde der Dienst, neben der Roboter-Abfrage, auch dazu hergenommen, Wörter, die bei der Digitalisierung von Büchern vom System nicht richtig erfasst wurden, mit menschlicher Hilfe zu entziffern. Deswegen waren auch immer zwei Wörter nötig – das eine war dem System bereits bekannt, das andere wurde dem System „beigebracht“.

Bevor man sich also das nächste Mal aufregt, dass man wieder diese komischen Wörter entziffern muss – immer im Hinterkopf behalten, es ist für einen guten Zweck!

 

reCAPTCHA demo: Simple page

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