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Hier berichten wir von den großen und kleinen Erlebnissen unserer Ausbildungsreise – von Exkursionen in alte und neue Bibliotheken, von Studienfahrten und Praktika in fernen und nicht ganz so fernen Städten, von Vorträgen, Konferenzen und natürlich dem Studienleben in München.

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Wie geht eigentlich Innovation?

Avatar of Student/in Student/in | 06. März 2019 | Gedankensprünge, Messe



Kreativität auf einem Block

Das Nürnberg Digital Festival findet dieses Jahr wieder vom 12.-22.07. statt, Interessantes gibt es aber auch jetzt schon auf dem Blog zu lesen. Den letzten Beitrag fand ich besonders interessant. Ingeborg Steinmetz beschreibt da, wie Innovation eigentlich zustande kommt. Ihre Kernpunkte dabei sind:

1) Design Thinking
Der Nutzer muss bei der Entwicklung von Prototypen im Mittelpunkt stehen und zwar nicht durch eine einzelne Befragung, sondern kontinuierlich. Die Entwicklung geschieht in Schleifen, das heißt eine Rückkoppelung zu den Nutzern findet laufend statt. Übrigens, das Konzept hatten wir in diesem Blogbeitrag schon mal angeschnitten!

2) Value Co-Creation
Etablierte Unternehmen laufen Gefahr eine "Business as usual“-Strategie zu verfolgen. Für nachhaltige Innovation müssen Prozesse und Entwicklung aber geöffnet werden für neue Ideen und z.B. auch mit den Nutzern, wie in Punkt 1 beschrieben, zusammenarbeiten. Das gilt aber genauso innerhalb des Unternehmens, es kann hilfreich sein Personen einzubinden, die bisher nicht dabei waren und frische Ideen mitbringen!

3) Living Labs
Ein Konzept für Zusammenarbeit, bei dem sich alle Teilnehmer, von der Unternehmensführung bis zum Endkunden, auf Augenhöhe begegnen. So wird eine gute Grundlage für Kommunikation geschaffen und der Weg für Innovationen gelegt.

4) Vorsicht vor dem "Not invented here"-Effekt!
Dieser Effekt beschreibt die Situation, wenn Konzepte von außen an ein Unternehmen herangetragen werden und nicht weiterverfolgt werden, eben weil sie ja nicht aus dieser Firma sind. Damit verpasst das Unternehmen aber häufig den Anschluss an neue Entwicklungen. Besonders interessant: Überwinden kann man den Effekt am besten, indem man den verschiedenen Institutionen ein gemeinsames Ziel gibt, nämlich die gemeinsame Bewältigung dieser bzw. einer Herausforderung. Dieser letzte Punkt ist für Bibliotheken vermutlich besonders interessant, denn wir alle haben ein gemeinsames Ziel, wie wir auch im aubib.de-Slogan zeigen: die Welt bewegen. WIr wollen gemeinsam eine bessere Gesellschaft bilden, Ort für Kreativität sein (und vielleicht auch ein besseres Image zurückgewinnen? ;) ). Und diese Herausforderung können wir eben nur gemeinsam bewältigen, wenn wir an einem Strang ziehen!

Wer mehr lesen will, den ganzen Blogbeitrag gibt es auf der Seite des Digital Festivals.

 

Bild: pixabay license, fancycrave1

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