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Hier berichten wir von den großen und kleinen Erlebnissen unserer Ausbildungsreise – von Exkursionen in alte und neue Bibliotheken, von Studienfahrten und Praktika in fernen und nicht ganz so fernen Städten, von Vorträgen, Konferenzen und natürlich dem Studienleben in München.

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TdB | Wissenschaft vom Sofa – Citizen Science

Avatar of Student/in Student/in | 24. Oktober 2018 | Gedankensprünge, Projekt



Fernglas und Buch zur Vogelidentifikation

Wildtiere in der Serengeti beobachten, Unterschiede zwischen Gehirnen suchen oder Pflanzen identifizieren – diese und viele weitere Projekte werden im Rahmen von Citizen Science auf unterschiedlichen Plattformen wie z.B. „zooniverse“ oder „Bürger schaffen Wissen“ vorgestellt.

Ziel dieser Projekte ist es, die „Schwarmintelligenz“ aller Menschen weltweit für neue wissenschaftliche Erkenntnisse zu nutzen. Dabei werden Projekte unter Mithilfe oder sogar komplett von Laien durchgeführt, die zum Thema des Projekts beobachten, messen, auswerten oder klassifizieren. Die Wissenschaft wird damit für die Gesellschaft geöffnet und jede/r kann daran teilnehmen!

Durch Citizen Science wird es möglich, riesige Datenmengen und Bildquellen in kurzer Zeit auszuwerten, zu klassifizieren und zu interpretieren.

Ein tolles Beispiel für Open Science! - Habt ihr schon einmal an einem solchen Projekt teilgenommen? Wäre ein solches Projekt nicht auch eine Idee für Bibliotheken? Was meint ihr?

 

(Bild: CC0 pixabay)

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5 Kommentar(e)

Science ;) |

24. Oktober 2018

Der Gedanke mit dem Citizen Librarian gefällt mir wirklich gut! :) das würde, zumindest wenn es angenommen werden würde, das Bewusstsein für Bibliotheken und ihre wertvolle Arbeit auch gut in das Bewusstsein der Öffentlichkeit bringen :)

 

Gerade Professoren können ja mit einem detaillierten, vertieften Wissen in ihrem Bereich vielleicht auch ganz neue Aspekte bei der inhaltlichen Erschließung liefern, die so vielleicht verborgen geblieben wären :)

 


Citizen ;) |

24. Oktober 2018

Das klingt beides total spannend! Und das war ja in dem anderen Blogpost über den OPAC auch, dass man das in Koha machen kann?

Sacherschließung ist wichtig finde ich, das auf jeden Fall in allen Ehren, aber ich glaube wir könnten riesen Kapital daraus schlagen, dass Studierende und Professoren selbst taggen, die wissen immer noch am besten, was sie brauchen!

 

Gar keine so schlecht Idee... :)


librarian |

24. Oktober 2018

Wenn BenutzerInnen im Online-Katalog (OPAC) taggen können und so an der Sacherschliessung mitarbeiten (siehe auch den anderen Blogpost zum TdB), dann werden sie zu Citizen Librarians :-)


Science ;) |

24. Oktober 2018

Im Rahmen der Open Access Week habe ich einen Vortrag gehört, bei dem ein Projekt (http://www.artigo.org/) vorgestellt wurde, das als Citizen Science Projekt Bilder u.a. in Form eines Spieles erschließen soll. Vielleicht ließe sich das ja für die Katalogisierung mit einbeziehen, dass man z.B. über ein Spiel wie bei ARTigo zusätzlich zur bibliothekarischen Erschließung noch freie Stichwörter durch die Nutzer vergeben lässt bzw. sammelt, um so zusätzliche Sucheinstiege zu bieten :) bei ARTigo war ich erstaunt über die Treffergenauigkeit der gesammelten Begriffe :)


Citizen ;) |

24. Oktober 2018

Klingt eigentlich ganz interessant... Was wäre denn die Idee für Bibliotheken, also wie soll man das als Bib umsetzen? :)